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Beaucarnea (Elefantenfuss)
Suchst du eine Pflanze mit Charakter, die fast unzerstörbar ist? Der Beaucarnea, besser bekannt als Elefantenfuß, besticht durch seinen markanten Stamm und die wilden, lockigen Blätter. Er speichert Wasser in seiner Basis, was ihn extrem pflegeleicht macht – ideal für alle, die wenig Zeit haben. Bestelle deinen Elefantenfuß jetzt bei Plants24!
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Beaucarnea XXL - 200cm - 180cm
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Beaucarnea verzweigt - 110 cm - ø41
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Beaucarnea-Stamm - 120 cm - ø32
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Eigenschaften des Elefantenfußes
Der Beaucarnea recurvata, beheimatet in den trockenen Gebieten Mexikos, ist botanisch gesehen ein Spargelgewächs. Sein auffälligstes Merkmal ist der verdickte Stammfuß (Caudex), der an einen Elefantenfuß erinnert und als effizienter Wasserspeicher dient. Aus der Krone entspringen lange, schmale Blätter, die sich elegant nach unten biegen. Da er sehr langsam wächst, behält er über Jahre seine Form und wird oft zum skulpturalen Blickfang im Raum. Er ist ein echter Lebenskünstler, der auch längere Durststrecken mühelos übersteht und mit seinem exotischen Aussehen ein Stück Wüstenflair in dein Zuhause bringt.
Ist der Elefantenfuß giftig?
Eine beruhigende Nachricht für alle Tierfreunde: Der Beaucarnea ist absolut ungiftig. Er stellt keine Gefahr für Katzen, Hunde oder Kinder dar, falls diese doch einmal an den Blättern knabbern sollten. Dennoch gibt es einen kleinen Haken: Die langen, grasartigen Blätter sind für Katzen oft extrem verlockend und laden zum Spielen oder Kauen ein. Da die Blattränder recht scharfkantig sein können, ist es besser, die Pflanze außerhalb der Reichweite von Haustieren zu platzieren, um Verletzungen im Maul oder ein Zerfleddern der schönen Blätter zu vermeiden. Ein sicherer Begleiter für ein harmonisches Zuhause.
Ist der Elefantenfuß luftreinigend?
Obwohl der Elefantenfuß nicht die Spitzenposition unter den luftreinigenden Pflanzen einnimmt, trägt er dennoch messbar zu einem besseren Raumklima bei. Er produziert tagsüber Sauerstoff und ist in der Lage, geringe Mengen an Schadstoffen aus der Zimmerluft zu filtern. Durch die Verdunstung von Wasser über seine langen Blätter hilft er zudem, die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen leicht zu regulieren. In deinem Büro oder Wohnzimmer in Deutschland sorgt er so für eine frischere Atmosphäre und reduziert durch seine beruhigende, grüne Präsenz spürbar Stress. Ein kleiner, natürlicher Beitrag für dein tägliches Wohlbefinden.
Standort des Elefantenfußes
Im Innenbereich liebt der Beaucarnea Licht über alles. Er benötigt einen sehr hellen Platz, idealerweise direkt an einem Südfenster. Direkte Sonneneinstrahlung ist für ihn kein Problem, sofern er langsam daran gewöhnt wurde. Steht er zu dunkel, wächst er kaum noch und seine Blätter verlieren an Spannkraft. Zimmertemperaturen sind das ganze Jahr über ideal. Im Winter schätzt er einen etwas kühleren Platz bei etwa $10^\circ C$ bis $15^\circ C$, kommt aber auch mit normaler Heizungsluft gut zurecht, solange er genug Licht bekommt. Achte lediglich darauf, ihn vor eiskalter Zugluft zu schützen.
Kann der Elefantenfuß draußen in Deutschland stehen?
In Deutschland kann der Beaucarnea den Sommer über hervorragend im Freien verbringen. Ab Mitte Mai, wenn kein Frost mehr droht, freut er sich über einen sonnigen Platz auf der Terrasse oder dem Balkon. Wichtig ist eine schrittweise Gewöhnung an die Sonne, um Blattverbrennungen zu vermeiden. Da er als Wüstenpflanze absolut keinen Frost verträgt, muss er spätestens im September wieder zurück ins Haus ziehen, sobald die Temperaturen unter $10^\circ C$ fallen. Achte darauf, dass er draußen vor Dauerregen geschützt steht, da er Staunässe im Topf unter keinen Umständen verträgt.
Pflege des Elefantenfußes
Die Pflege des Elefantenfußes ist ein Kinderspiel, wenn du seinen Ursprung bedenkst.
- Licht: So viel wie möglich, direkte Sonne ist willkommen.
- Sauberkeit: Wische die Blätter gelegentlich mit einem feuchten Tuch ab, um Staub zu entfernen.
- Ruhe: Er mag es nicht, wenn er ständig gedreht oder umgestellt wird.Die wichtigste Regel lautet: Weniger ist mehr! Er bevorzugt es, eher vernachlässigt als zu viel umsorgt zu werden. Sein Wasserspeicher im Stamm macht ihn zum idealen Mitbewohner für Menschen, die viel unterwegs sind oder das Gießen gelegentlich vergessen.
Bewässerung des Elefantenfußes
Die größte Gefahr für den Beaucarnea ist zu viel Wasser. Er speichert enorme Mengen in seinem Caudex und muss daher nur sehr selten gegossen werden. Gieße erst, wenn der Wurzelballen fast vollständig ausgetrocknet ist. Im Sommer bedeutet das meist alle zwei bis drei Wochen, im Winter oft nur alle sechs bis acht Wochen – oder bei kühlem Stand gar nicht. Vermeide es unbedingt, Wasser in die Blattrosette zu schütten, da dies zu Fäulnis führen kann. Staunässe im Übertopf ist tödlich für die Wurzeln; sorge also immer für einen guten Wasserabfluss.
Düngung des Elefantenfußes
Aufgrund seines langsamen Wachstums hat der Elefantenfuß einen sehr geringen Nährstoffbedarf. Es reicht völlig aus, ihn während der Wachstumsphase von April bis August einmal im Monat mit einem Kakteendünger oder einem schwach dosierten Grünpflanzendünger zu versorgen. Im Herbst und Winter benötigt er eine Ruhepause und sollte überhaupt nicht gedüngt werden. Zu viel Dünger kann dazu führen, dass die Pflanze unnatürlich schnell wächst und an Stabilität verliert. Wenn du ihn frisch umgepflanzt hast, ist die neue Erde meist für das erste Jahr ausreichend mit Nährstoffen gesättigt.
Wie beschneidet man einen Elefantenfuß?
Ein klassischer Rückschnitt ist beim Elefantenfuß nicht vorgesehen. Die Blätter wachsen aus der Mitte der Krone nach. Wenn die unteren, ältesten Blätter braun werden, ist das ein natürlicher Prozess; du kannst sie einfach vorsichtig nach unten abziehen oder abschneiden. Das Einkürzen der Blattspitzen solltest du vermeiden, da dies unschöne braune Ränder hinterlässt. Nur wenn die Pflanze zu groß wird, kann man theoretisch den Stamm kappen, woraufhin er an der Seite neu austreibt – dies ist jedoch ein radikaler Schritt, der die typische Optik für lange Zeit verändert und Experten vorbehalten bleiben sollte.
Was tun bei einem Elefantenfuß mit schlaffen oder braunen Blättern?
Zeigt dein Beaucarnea braune Spitzen oder schlaffe Blätter, ist die Ursache meist schnell gefunden:
- Braune Blattspitzen: Dies ist oft ein Zeichen für zu trockene Heizungsluft oder einen zu kleinen Topf.
- Gelbe, schlaffe Blätter: Ein Alarmsignal für zu viel Wasser! Prüfe sofort, ob der Stammfuß noch hart ist.
- Vertrocknete Blätter unten: Das ist normal und gehört zur Stammbildung.Wenn der Stamm weich wird, ist das Gewebe bereits verfault. In diesem Fall solltest du das Gießen sofort einstellen und die Pflanze so hell und trocken wie möglich stellen, um sie eventuell noch zu retten.
Mein Elefantenfuß wird zu groß; was tun?
Da der Beaucarnea extrem langsam wächst, dauert es oft Jahrzehnte, bis er eine kritische Größe erreicht. Wird er dir dennoch zu mächtig, kannst du sein Wachstum bremsen, indem du ihn nicht in einen größeren Topf umtopfst. Ein begrenztes Wurzelvolumen hält die Pflanze kompakt. Wenn du dich traust, kannst du den Stamm im Frühjahr absägen; er wird an den Seiten neu austreiben. Beachte jedoch, dass die Schnittstelle dauerhaft sichtbar bleibt. Meist ist es besser, dem imposanten Riesen einen neuen Platz im Haus mit mehr Raumhöhe zu geben.
Krankheiten des Elefantenfußes
Der Elefantenfuß ist sehr widerstandsfähig gegen Schädlinge. Bei zu trockener Luft im Winter können gelegentlich Spinnmilben oder Schildläuse auftreten. Diese lassen sich meist durch regelmäßiges Abduschen oder das Abwischen mit einer Seifenlösung bekämpfen. Die gefährlichste "Krankheit" bleibt die Wurzelfäule durch Gießfehler. Wenn die Wurzeln durch zu viel Nässe absterben, kann die Pflanze kein Wasser mehr aufnehmen und vertrocknet paradoxerweise trotz nasser Erde. Ein durchlässiges Substrat und mäßiges Gießen sind die beste Versicherung für eine lebenslange Gesundheit deiner Pflanze.
Vermehrung des Elefantenfußes
Die Vermehrung des Beaucarnea ist eine Geduldsprobe. Er lässt sich über Samen vermehren, was jedoch sehr lange dauert. Manchmal bilden ältere Pflanzen an der Seite kleine Seitentriebe (Kindel) aus. Diese kannst du im Frühjahr vorsichtig abtrennen, wenn sie bereits einen eigenen kleinen Ansatz für einen Caudex haben. Setze sie in ein Gemisch aus Sand und Erde und halte sie bei hoher Luftfeuchtigkeit warm. Die Erfolgsrate ist nicht immer garantiert, da die Wurzelbildung bei den Seitentrieben recht langsam voranschreitet. In der Regel ist es einfacher, ein weiteres Exemplar bei Plants24 zu kaufen.
Umtopfen des Elefantenfußes
Ein Umtopfen ist beim Elefantenfuß nur alle $3$ bis $5$ Jahre nötig, da er sich in engen Gefäßen sehr wohl fühlt. Der beste Zeitpunkt ist das Frühjahr. Wähle einen Topf, der nur geringfügig größer ist als der alte. Wichtig: Verwende ein sehr durchlässiges Substrat (Kakteenerde oder ein Erde-Sand-Gemisch). Da der Elefantenfuß durch seinen Stamm sehr kopflastig werden kann, empfiehlt sich ein schwerer Tontopf für einen stabilen Stand. Achte darauf, den Stammfuß nicht tiefer einzupflanzen als zuvor, da der Caudex bei Kontakt mit feuchter Erde faulen kann.
Elefantenfuß kaufen
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Vielgestellte Fragen über den Elefantenfuß
Warum bekommt mein Elefantenfuß braune Blattspitzen?
Das liegt meist an zu trockener Heizungsluft im Winter oder einem Mangel an Licht. Du kannst die Spitzen vorsichtig beschneiden, aber lass einen kleinen braunen Rand stehen, um das lebende Gewebe nicht zu verletzen.
Wie oft muss ich den Beaucarnea gießen?
Im Sommer reicht es oft alle 2 Wochen, im Winter kann er problemlos 6 bis 8 Wochen ohne Wasser auskommen, besonders wenn er kühl steht.
Kann der Elefantenfuß im Schatten stehen?
Er überlebt dort, wird aber kaum wachsen und die Blätter werden schlaff. Für ein gesundes Wachstum ist ein heller Platz essenziell.
Warum wächst mein Elefantenfuß so langsam?
Das liegt in seiner Natur. Der Beaucarnea investiert seine Energie primär in den Wasserspeicher (Stamm) und nicht in schnelles Höhenwachstum. Geduld ist hier ein Muss!